Bauern warnen vor neuer Düngeverordnung - mehr Schaden als Nutzen
Nicht mehr frisch geodelt

Die Bauern warnen angesichts der geplanten neuen Düngeverordnung vor mehr Bürokratie und höheren Kosten - ohne erkennbaren Nutzen für die Umwelt. Schon jetzt brauchen die Bauern in Bayern aufgrund strengerer Düngeregeln für Gülle in diesem und im nächsten Jahr (2014 und 2015) rund 3200 Tonnen Mineraldünger mehr - obwohl genug Gülle auf den Höfen vorhanden ist. Es handle sich indirekt um ein "Subventionsprogramm für die Mineraldüngerindustrie", kritisiert der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl.

Wer die Gülle aus seinen Ställen auf dem eigenen Acker nicht mehr unterbringe, müsse sie wegfahren - und dann Kunstdünger zukaufen.

Beides bringe keinerlei Gewinn für die Umwelt - aber mehr Kosten. "Der Bauer zahlt gleich zweimal."
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