Bayerische Bistümer mit Haushaltsplus

Die katholischen Bistümer in Bayern haben dieses Jahr fast zwei Milliarden Euro eingenommen und ausgegeben, zwölf Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Der Großteil der Einnahmen stammt aus der Kirchensteuer. Wegen der geringen Arbeitslosigkeit stiegen sie kräftig. An das Erzbistum Bamberg flossen 2013 etwa 134 Millionen Euro an Kirchensteuer, heuer waren es 141 Millionen Euro. Die größten Ausgaben fallen für Personal und für Gebäude an, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Das Erzbistum München-Freising - die größte Diözese in Bayern - verfügt mit rund 700 Millionen Euro auch über den größten Etat. Über den kleinsten Haushalt verfügt Passau mit etwa 102 Millionen Euro.

Die Haushaltszahlen veröffentlichen die Bistümer regelmäßig - anders verhielt es sich mit dem kirchlichen Vermögen, etwa dem des Bischöflichen Stuhls. Doch seit dem Skandal um den früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst reagieren immer mehr Bistümer mit Offenheit. Die gesamten Vermögenswerte der Diözese Regensburg sollen 2015 nach einem einheitlichen Standard erfasst und bewertet und dann veröffentlicht werden. Auch München-Freising arbeitet an einer Erfassung des Gesamtvermögens.
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