Bayerische Meisterschaft im Kürbiswiegen
Rekord mit 575 Kilo

Bild: dpa
Augsburg/Schwabhausen. (dpa/lby) Sie sind zentnerschwer und passen in keinen normalen Kofferraum: Riesenkürbisse haben am Samstag in Schwabhausen bei Dachau die neugierigen Blicke der Zuschauer auf sich gezogen. Bei der bayerischen Meisterschaft im Kürbiswiegen lagen Prachtstücke mit stattlichem Umfang auf der Waage. Das schwerste Exemplar wog 575,0 Kilo. Der Titel des bayerischen Meisters geht dieses Jahr an Andreas Hofmann aus Augsburg, der mit einer Gruppe von Schülern den schwersten Kürbis gezüchtet hatte.

Die Teilnehmer müssen nach Angaben von Veranstalterin Walburga Loock strenge Regeln beachten, die der Verband Great Pumpkin Commonwealth (GPC) aufgestellt hat. So darf der Kürbisstiel nicht länger als sieben Zentimeter sein, beim Gewicht darf nicht nachgeholfen werden und der Kürbis muss gesäubert auf die Waage kommen. Für das Saatgut von Riesenkürbissen werden bis zu 800 Euro bezahlt, wie Loock erläuterte.

Die Züchter investieren viel Zeit und auch Schweiß in ihr Hobby. So muss der Boden, auf dem der Kürbis nach der Aussaat Anfang April im Sommer allmählich heranreift, mit bis zu zehn Litern Wasser täglich gegossen werden.
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