Beben behindern Bergungseinsatz an Vulkan in Japan
Retter kommen nicht voran

Wegen starker Beben und heftiger Windböen müssen die Rettungskräfte am Vulkan Ontake immer wieder ihre Aktionen abbrechen. Bild: dpa
Außer giftigen Gasen erschweren zunehmende Beben und schlechtes Wetter am ausgebrochenen japanischen Vulkan Ontake die Arbeit der Retter. Sie konnten am Dienstag immer noch nicht zu Dutzenden Opfern am Gipfel vordringen. Die Erschütterungen unter dem 3067 Meter hohen Berg hätten seit dem Morgen zugenommen, sagte ein Vertreter der nationalen Meteorologischen Behörde.

Kaum hatten die etwa 850 Polizisten, Feuerwehrmänner und Soldaten ihren am Vortag abgebrochenen Einsatz fortgesetzt, mussten sie sich erneut zurückziehen. Starker Wind trug dazu bei, dass die Einsatzkräfte nicht auf den Berg kamen. Die Helikopter der Polizei und des Militärs konnten nicht aufsteigen.

Bisher wurden zwölf Leichen vom Gipfel geholt. Mindestens 24 weitere Opfer liegen noch immer leblos auf dem von Aschemassen bedeckten Vulkan. Einige Wanderer gelten weiterhin als vermisst, darunter ein elfjähriges Mädchen. Der 200 Kilometer westlich von Tokio gelegene Vulkan war am Samstag ausgebrochen. Die Zufahrtswege zum umliegenden Gebiet bleiben gesperrt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.