Beeindruckendes Arbeitspensum

Recht vielseitig ist das Jahresprogramm beim Waldverein. Neben der Pflege von Brauchtum und Ortsbild kommt aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

OWV-Vorsitzender Ludwig Gradl zeigte in seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung die vielseitigen Aktivitäten auf. Die reichen von Renovierungsarbeiten an der Mariengrotte, über das Johannisfeuer bis zu Nikolaus-Einsatz. Und natürlich waren die Mitglieder auch am Vereinsheim, dem Stöckl-Haus, nicht untätig. Seit Anfang November ist das Vereinsheim immer mittwochs geöffnet.

Schriftführerin Bianca Gradl verlas mit dem Protokoll der letzten Jahresversammlung einen "ellenlangen" Tätigkeitsbericht. Kassiererin Roswitha Rödl legte die Einnahmen und Ausgaben des Zweigvereins, der Jugend- und der Frauenkasse offen und freute sich über ein Plus Dank Spenden, Zuschüssen und Einnahmen aus Veranstaltungen. Hierzu verwies Ludwig Gradl auf verschiedene Ersatzbeschaffungen und anstehende Reparaturen (Rasentraktor, Stromaggregat, Schiebeleiter, Heckenschere mit Benzinmotor, neuer Zaun) sowie die Finanzierung des Denkmalbuches. Es werden große Summen benötigt. Zudem muss an eine Rücklage für die Fenster des Stöckl-Hauses gedacht werden.

Ausblick für 2015

Der OWV übernimmt wieder das Maibaum aufstellen und Binden der Kränze. Teilnahme an der Hauptversammlung am 30./31. Mai in Vohenstrauß. Auch die traditionelle Familienwanderung zur Unterkellermühle soll stattfinden. "Der neue Besitzer, Anton Mayer aus Isen, Landkreis Erding, möchte die lange Tradition weiterführen", freute sich der Vorsitzende. Für das Johannisfeuer wünschte sich Gradl mehr Mitarbeit. "Der neue Zaun zur Straße muss dieses Jahr erfolgen." Arbeitseinsätze sind vorgesehen für die Anschlagtafel, das Dorfmähen und Brennholz machen. Bürgermeister Josef Schmidkonz bedankte sich für die Dorfpflege, da dies die Gemeinde nicht schaffen kann. Aber auch den Erhalt von Brauchtum und Pflege der Wanderwege freuten den Bürgermeister. Gerade die Urlauber würden das gut ausschilderte Wegenetz nutzen.

Teure Silberhütte

Stellvertretender Hauptvereinsvorsitzender Alfred Faltermeier war zutiefst beeindruckt vom Arbeitspensum. "Ihr habt eine hervorragende Mannschaft", bescheinigte Faltermeier. Er dankte auch für die Spende von 500 Euro für die Silberhütte, die ein Problem für den Hauptverein (mit 11 000 Mitgliedern) ist.

"Wir können uns das Haus nicht mehr leisten", fürchtete Faltermeier. 20 000 Euro wurden investiert und 200 Stunden in Eigenleistung erbracht, "doch man hat nichts davon gesehen". Heuer sei das Dach mit 40 000 Euro ein großer Brocken.
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