Begeisterung über rote Unterhose

Begeisterung über rote Unterhose Fast 70 Prozent der tschechischen Bevölkerung haben sich über die Aktion der Künstlergruppe Ztohoven amüsiert, die am vergangenen Wochenende eine riesengroße rote Unterhose anstatt der Präsidentenflagge auf der Prager Burg installierten. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Stem/Mark hervor. 65 Prozent der Tschechen halten die Aktion für den Versuch, Präsident Milos Zeman lächerlich zu machen. 59 Prozent der Befragten halten die Unterhosen
Fast 70 Prozent der tschechischen Bevölkerung haben sich über die Aktion der Künstlergruppe Ztohoven amüsiert, die am vergangenen Wochenende eine riesengroße rote Unterhose anstatt der Präsidentenflagge auf der Prager Burg installierten. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Stem/Mark hervor. 65 Prozent der Tschechen halten die Aktion für den Versuch, Präsident Milos Zeman lächerlich zu machen. 59 Prozent der Befragten halten die Unterhosenaktion für einen Scherz, rund 50 Prozent für die Kritik der entgegenkommenden Politik Zemans gegenüber Russland und China. 84 Prozent der Menschen ist davon überzeugt, dass sich die Aktion auf Zemans Popularität nicht auswirken wird.

Finanzminister als Milliardär

Nach den Angaben der Wochenzeitschrift "Euro" ist der tschechische Finanzminister Andrej Babis nach wie vor der zweitreichste Unternehmer im Land. Das Vermögen des Besitzers der Agrofert-Gruppe wird auf 95 bis 110 Milliarden Kronen (rund 4,5 bis 5 Milliarden Euro) geschätzt. Vor Babis liegt weiter der Unternehmer Petr Kellner , dessen Vermögen mit 123 bis 150 Milliarden Kronen beziffert wird. Damit habe sich Kellners Besitzstand um sechs Prozent gegenüber der vorherigen Bewertung verringert, schreibt "Euro". Mit weitem Abstand Drittplatzierter ist der Unternehmer Pavel Tykac mit einem Vermögen von 30,6 bis 35,8 Milliarden Kronen (rund 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro).

Mega-Ausbau von Shopping-Center

Das Shopping-Center Chodov in Prag wird modernisiert und erweitert. Dies erklärten Vertreter der Firma Unibail-Rodamco, die Betreiber des Centers ist, in der tschechischen Hauptstadt. Ihren Angaben zufolge wird der Besitzer der Einrichtung 165 Millionen Euro in die Umgestaltung investieren. Die Verkaufsfläche des Shopping-Centers wird von 61 000 auf 100 000 Quadratmeter erweitert. Nach dem Anbau wird es 296 Geschäfte haben - das ist die höchste Zahl für eine Einrichtung dieser Art in Tschechien. Zehn Prozent der Fläche werden Restaurants und Imbissstände einnehmen. Der Neubau des Centers soll im Herbst 2017 eröffnet werden.

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