Beginn der Bauarbeiten für die Wirtschaftsschule - geänderte Verkehrsregeln
Bahnhofstraße wieder Nadelöhr

So ähnlich wie 2014 soll es ab 18. März in diesem Teil der Bahnhofstraße wieder aussehen. Baustellenfahrzeuge müssen die Einfahrt zum ehemaligen Bürgerspitalgelände bei der Spitalkirche als Zu- und Abfahrt nutzen. Dadurch ist es erneut notwendig, Passanten in der Fußgängerzone mit Absperrungen abzusichern. Archivbild: Hartl
Amberg. (ath) Beim Abbruch des Bürgerspitals hatten wir diese "Ausnahmesituation" schon einmal. Jetzt kehrt sie wieder und wird wohl mindestens doppelt so lange dauern wie 2014. Der Beginn der Bauarbeiten für die Wirtschaftsschule lässt die Bahnhofstraße erneut zum Nadelöhr werden.

Das Ganze beginnt nicht irgendwann, sondern schon übernächste Woche am Mittwoch, 18. März. Ab diesem Zeitpunkt starten die Abrissarbeiten im Pausenhof von Friedrich Arnold, der direkt ans bereits abgeräumte Bürgerspitalgelände angrenzt. Es geht hier vor allem um die Vorbereitung für den Bau der Tiefgarage, die an dieser Stelle vorgesehen ist. Auch der Erdaushub dafür soll beginnen, was bei der nötigen Tiefe allein etliche Monate dauert - von der Errichtung der Garage selbst noch gar nicht zu sprechen.

Bis Herbst 2016 oder länger

Die Stadt geht bereits jetzt von Herbst 2016 aus - zumindest ist das die genannte Frist, bis zu der die geänderten Verkehrsregeln für die Benutzung der Bahnhofstraße gelten sollen. "Dieser Zeitraum kann jedoch - abhängig davon, ob sich weitere Baumaßnahmen auf dem Gelände des ehemaligen Bürgerspitals direkt anschließen - entsprechend verlängern", heißt es von der Pressestelle des Rathauses.

Sie teilte natürlich auch mit, was sich konkret für die Autofahrer und Fußgänger ändert. Im Prinzip ist es tatsächlich das, was wir vergangenes Jahr schon hatten:

Wegen der Baustellenfahrzeuge wird die Einbahnregelung im oberen Teil der Bahnhofstraße aufgehoben. Das heißt, sie kann nicht nur vom Bahnhof kommend befahren werden, sondern darf zwischen den Einmündungen Ziegelgasse und Obere Nabburger Straße auch in umgekehrter Richtung benutzt werden. Das gilt für alle Fahrzeuge, wenngleich diese Regelung in erster Linie wegen der großen Baustellen-Lastwagen notwendig wird. Sie passen nach Auskunft von Thomas Graml von der Pressestelle nicht durchs Ziegeltor und müssen deshalb auf diesem Weg die Altstadt wieder verlassen.

Ab 18. März Gegenverkehr

Das bedeute auch, dass dadurch die Einfahrt vom Bahnhofsplatz nur noch über eine Spur möglich ist. Der Gegenverkehr, der die andere Seite benötigt - sie wird zu einer eigenen Fahrbahnhälfte -, darf beim Ausfahren aus der Bahnhofstraße auch nur rechts herum in den Kaiser-Ludwig-Ring einbiegen. Um Platz für die hin- und herpendelnden Baustellenautos zu schaffen, gilt laut Graml im gesamten Bereich der Bahnhofstraße ein absolutes Halteverbot.

Die Zu- und Abfahrt zum Bürgerspitalgelände liegt für diesen Verkehr wieder neben der Spitalkirche, also innerhalb der Fußgängerzone, die dafür geöffnet wird. Für Passanten müssen deshalb an dieser Stelle Sicherheitsabsperrungen errichtet werden. Das gilt nach Gramls Auskunft für das Teilstück zwischen der Einfahrt ins ehemalige Bürgerspitalareal und der Einmündung Ziegelgasse.
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