behalten
Fähige Beamte

Fähige Beamte behalten Der Freie Wähler Günther Felbinger kommt aus Unterfranken und muss dort erleben, wie ständig die fähigsten Finanzbeamten ins benachbarte Hessen abwandern. Die verdienen da zwar nicht mehr, doch das Land ködert die Leute mit dem versprochenen Einsatz am Finanzamt ihrer Wahl und einer langfristigen Bleibegarantie. Um den Aderlass über die Grenze zu unterbinden, will Felbinger ähnliche Regelungen für die bayerischen Finanzbehörden. Er fordert eine Überarbeitung der E
Der Freie Wähler Günther Felbinger kommt aus Unterfranken und muss dort erleben, wie ständig die fähigsten Finanzbeamten ins benachbarte Hessen abwandern. Die verdienen da zwar nicht mehr, doch das Land ködert die Leute mit dem versprochenen Einsatz am Finanzamt ihrer Wahl und einer langfristigen Bleibegarantie. Um den Aderlass über die Grenze zu unterbinden, will Felbinger ähnliche Regelungen für die bayerischen Finanzbehörden. Er fordert eine Überarbeitung der Einstellungsregularien im Freistaat, bei denen vor allem die Einsatzwünsche der Bewerber bessere Berücksichtigung finden sollten. Mit einer Parlaments- initiative versucht Felbinger, den Druck auf Finanzminister Markus Söder zu erhöhen. (jum)

Neue Geschäfte ansiedeln

Seinen Sommerurlaub hat Klaus Adelt (SPD) zur Fortbildung in Sachen Aufwertung des ländlichen Raums genutzt. In Wester-Ohrstedt, eine 1100-Seelen-Gemeine in Nordfriesland, hat sich Adelt deshalb einmal genau in einem "Markt-Treff" umgesehen. Das sind - kurz gesagt - staatlich geförderte Tante-Emma-Läden, um die herum ein bunter Strauß an Dienstleistungen angesiedelt ist. Gut 30 Stück gibt es davon in Schleswig-Holstein, und es sollen noch mehr werden. Adelt sieht darin ein Vorbild für die Nahversorgung der Menschen auch im ländlichen Raum Bayerns, wo immer mehr Einkaufsmöglichkeiten aus den Ortskernen von Dörfern verschwinden. (jum)

Junge Zeichner fördern

Die SPD im Landtag widmet sich der Förderung des Karikaturisten-Nachwuchses. Sie hat dazu einen mit insgesamt 4500 Euro dotierten Talentwettbewerb ausgeschrieben. "Karikaturen sind Kunstform, politische Analyse und Gradmesser der Meinungsfreiheit", erklärt Fraktionschef Markus Rinderspacher und sieht in ihnen mehr als nur "optischen Zierrat der Berichterstattung". Im November sollen die eingereichten Arbeiten unter dem Vorsitz des Münchener Karikaturisten Dieter Hanitzsch prämiert werden. Nach dessen Einschätzung tut es Not, jungen Talenten eine Plattform zu bieten. Denn viele der derzeit in den Medien präsenten Karikaturisten seien längst im Rentenalter - er selbst eingeschlossen. (jum)
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