Bei Bauschäden Sachverständigen einschalten
Die richtigen Maßnahmen treffen

Es ist der Alptraum für jeden Häuslebauer: Während oder nach der Bauzeit treten Schäden am Eigenheim auf und keiner will dafür verantwortlich sein. Tatsächlich ist der Bau eines hochmodernen Einfamilienhauses in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden - ein Grund mehr, dass es für Laien immer schwieriger wird, im Krisenfall die richtigen Maßnahmen einzuleiten.

"In den meisten Fällen führt deshalb kein Weg an einem unabhängigen Bausachverständigen vorbei", betont Florian Haas, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.

Nur ein ausgebildeter, zertifizierter und unabhängiger Sachverständiger könne vor Ort klären, welche Sofortmaßnahmen zur Eindämmung eines Schadens zu ergreifen seien oder ob eine umgehende Mängelbeseitigung vorgenommen werden müsse. Der Sachverständige klärt vor Ort, wie gravierend ein Mangel ist und ob gegebenenfalls sogar eine Gefahr für die Sicherheit oder die Gesundheit der Bewohner besteht. "In einem weiteren Schritt kann er erkennen, woraus ein Mangel entstanden, wer für die Beseitigung verantwortlich ist und wer demzufolge für die entstehenden Kosten geradestehen muss", erläutert Florian Haas.

Neben der Schadenserhebung dient die fachgerechte Dokumentation des Sachverständigen dazu, eine starke und fundierte Verhandlungsbasis gegenüber dem mutmaßlichen Schadensverursacher zu erhalten.

Dies gilt auch im Falle eines möglichen Rechtsstreits, bei dem die Dokumentation des Gutachters maßgeblich zur Klärung des Sachverhalts dienen kann. (djd/pt)
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