Bei der energetischen Sanierung sollte man auf Qualität und Langlebigkeit setzen
Auf lange Sicht gut gedämmt

Über kurz oder lang führt kein Weg an einer energetischen Sanierung vorbei - das dürfte den Eigentümern von ungedämmten Altbauten klar sein. Unnötig hohe Heizkosten und ein mitunter unbehagliches Wohnklima sprechen dafür, aktiv zu werden. Das "ob" ist somit geklärt, doch mindestens so wichtig ist das "wie".

Lösungen der Marke Eigenbau scheiden aus: Der Laie kann gar nicht alle bauphysikalischen Aspekte überblicken, die zu einem dauerhaft sicheren und wirksamen Dämmkonzept gehören. Deshalb empfiehlt es sich, einen unabhängigen Energieberater zu kontaktieren, der die Gebäudesubstanz untersucht und Maßnahmen vorschlägt. Neben der Dämmleistung kommt es auf Aspekte wie Robustheit und Langlebigkeit an.

Styropor beispielsweise verbindet eine hohe Dämmleistung mit seinem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis und der Sicherheit, viele Jahrzehnte an der Fassade verbleiben zu können. Das führt zu einer positiven Ökobilanz: Der Dämmstoff, der aus einem Liter Erdöl produziert wird, spart am optimal gedämmten Gebäude in 50 Jahren bis zu 200 Liter Erdöl ein. Bauherren und Sanierer sollten bei der Auswahl der Dämm-Materialien genau hinschauen.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdüberwachung werden diese Produkte zusätzlich auf einheitlich hohe Qualitätsstandards getestet. Prüfinstitute nehmen die Dämmleistung, die Druckfestigkeit und weitere Eigenschaften unter die Lupe. Somit kann der Sanierer sicher sein, dass die Wirkung der Dämmplatte den Angaben entspricht. (djd)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.