Bei der Seniorenkirchweih kommen Erinnerungen auf
Kaichla und Tanz

Die Senioren ließen sich das Kirwa-Essen schmecken, denn Gans, Ente, Wild oder Fisch bekommt man nicht alle Tage und in der Gemeinschaft schmeckte es gleich doppelt so gut. Bild: wg
Seniorenbeauftragte Heidi Gradl war überwältigt von der Resonanz auf ihre Einladung zur ersten "Seniorenkirchweih". Mehr als 60 Besucher aus der Gemeinde hatten sich angemeldet, um im Gasthof Rubenbauer die Kirchweih bei ein paar gemütlichen Stunden zu erleben.

So mancher dachte dabei zurück an früher, als es "Kirwakouchn und Kirwakaichla" nur zur Kirchweih gab, wo der "Kirwatanz" noch ein großes Ereignis war und die Gans oder Ente eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan war, weil es sie nur zu besonderen Festen gab. Heidi Gradl wusste, dass die "einheitliche Kirchweih" 1866 - immer am dritten Oktober-Wochenende - entstanden ist. Bis dahin wurde die Kirchweih unterschiedlich gefeiert, jeweils zum Patrozinium der Dorfkirchen oder der Schutzheiligen. Auch Pfarrer Dr. Charles Ifemeje bewertete die Kirchweih als "gute alte Tradition, nicht nur in Bayern." Die Kirchweih sei auch ein Anlass Dank zu sagen, dass man noch eine Kirche vor Ort hat. Dabei würde die Kirchweih gerade den Senioren eine Möglichkeit bieten, gemeinsam zu feiern. "Keiner muss zu Hause sitzen, einsam und allein. Die Gemeinschaft ist immer besser", so der Geistliche

Die Wirtsfamilie Rubenbauer hatte ein traditionelles Kirchweihessen mit Fisch, Gänse-, Enten- oder Wildbraten für die Gäste vorbereitet. Am Nachmittag bei Kaffee und Kirwa-Kuchen und natürlich "Kirwakaichla" unterhielt dann Alleinunterhalter Karl Gleißner die Senioren.
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