Bei einer Telefonaktion des Medienhauses Der neue Tag am 15. September geben drei Experten ...
Schule geschafft! Und was jetzt?

Die Schule und der Alltag haben wieder begonnen. Viele junge Menschen sind bereits zu Anfang August oder September in ihre Berufsausbildung gestartet. Etliche Schulabgänger haben jedoch ihren Wunschberuf noch nicht gefunden und suchen nach dem passenden Ausbildungsberuf. Anlass für eine Telefonaktion am Dienstag, 15. September.

Gleichzeitig machen sich schon jetzt diejenigen Gedanken, die nächstes Jahr die Schule verlassen, wie es danach weitergehen soll. Dazu gehören nicht nur Schulabgänger, die planen, eine Ausbildung zu beginnen, sondern auch Bewerber für ein duales Studium.

Die Experten des Medienhauses "Der Neue Tag" beantworten am Dienstag, 15. September, von 16.30 bis 18 Uhr während einer Telefonaktion im Rahmen der Ausbildungsoffensive der Bundesregierung und der Wirtschaft alle wichtigen Fragen rund um den Start ins Berufsleben. Die Telefonnummer dazu wird am Veranstaltungstag in der Tagespresse bekanntgegeben.

Unsere drei Ausbildungsexperten Heinrich Scherm(Berufsberater für Abiturienten und Hochschüler der Agentur für Arbeit Weiden), Ute Schwarz (Ausbildungsberaterin der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim) und Otto Pömmerl von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz kümmern sich bei der Aktion um die Anliegen junger Leser und ihrer Familien.

Sie beantworten Fragen wie: Kann ich mich jetzt noch für eine Ausbildung bewerben? Wie komme ich an ein Duales Studium? Welche Karriere winkt nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung? Wie kann ich mein Studium finanzieren? Bewerbe ich mich jetzt für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder für einen Auslandsaufenthalt? Was unternehme ich, wenn ich keinen Studienplatz finde? Wann muss ich mich für eine Ausbildung im kommenden Jahr bewerben?

Die Hilfe der Ausbildungsexperten können nicht nur Leser, die noch kurzfristig eine Ausbildungsstelle suchen, in Anspruch nehmen. Das Angebot richtet sich auch an Schulabgänger, die keinen Studienplatz gefunden haben und sich alternativ für eine Berufsausbildung interessieren.

Zudem werden Auszubildende angesprochen, die in den ersten Wochen Schwierigkeiten während der Berufsausbildung haben. Wichtige Tipps können die Experten auch Schülern geben, die jetzt die letzte Klasse besuchen und die sich nun bereits bei größeren Unternehmen, Verwaltungen und in begehrten Berufen für eine Ausbildung im kommenden Jahr bewerben sollten.

Schüler, die sich zum Beispiel für ein Duales Studium mit integrierter Berufsausbildung oder für ein praxisintegriertes Duales Studium interessieren, sind gut beraten, sich jetzt bei den Unternehmen für ein solches Studium, das im kommenden Jahr beginnt, zu bewerben. Wie man diese Betriebe findet, was dabei zu beachten ist und welche Unterschiede es gibt, verraten die Fachleute bei der Telefonaktion.

Auslandsjahr

Die Zahl der jungen Menschen, die sich nach dem Schulende noch persönlich orientieren möchten und einen Freiwilligendienst, ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr oder ein Jahr im Ausland ("Work and Travel" oder "Au-Pair") ableisten möchten, nimmt stetig zu. Viele Schulabgänger zieht es ins Ausland, um sich umzusehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Doch wie kann man nach einem Jahr in die Ausbildung oder in ein Studium starten? Wie kann man in dieser Zeit an möglichen Vorstellungsgesprächen teilnehmen? Bieten Unternehmen auch während der Berufsausbildung Auslandsaufenthalte an? Tipps geben auch hier die Experten.

Qualifizierte Bewerber interessieren sich schon zu Beginn für eine Verkürzung der Berufsausbildung. Wie und wann dies möglich ist, welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind, können Interessenten bei der Telefonaktion erfahren. Die Experten klären zudem darüber auf, ob man nach der Ausbildung in einen festen Job übernommen werden kann und wie man als gut ausgebildete Fachkraft aufgestellt ist.

Weiterbildungen

Der anhaltende Trend vieler junger Menschen, mit Hochschulreife zu studieren kann auch dazu führen, dass Schulabgänger ein Studium beginnen, mit dem sie aus ganz verschiedenen Gründen nicht zurechtkommen. Die Fachleute beantworten alle Fragen zum Studienausstieg und zu alternativen Möglichkeiten im Beruf.

Darüber hinaus ist heute in vielen Berufen eine Karriere mit und ohne Studium möglich. Nach einer ersten abgeschlossenen Berufsausbildung kann man sich beispielsweise zum Fachwirt, Meister, IT-Manager, Techniker und nach einer weiteren Stufe zum Betriebswirt oder IT-Business Engineer weiter qualifizieren. Wenig bekannt ist, dass häufig die Vergütung und Verantwortung dieser Fachleute der von Akademikern mit Bachelor-Abschluss, auf der Betriebswirt-Ebene auch der von Akademikern mit Master-Abschluss entsprechen.
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