Beidler Vereine leiten Erlös aus Dorfweihnacht an Dr. Annemarie Schraml und Walter Rinderer ...
Spenden für Feuerkinder und Indien-Projekt

An Dr. Annemarie Schraml und Walter Rinderer überreichten die Vereine den Erlös der Dorfweihnacht (von links): Sabrina Fischer (Eisbären), Martin König (OWV), Hans Reichl (SRK), Walter Rinderer, Helmut Wildgans (SRK), Dr. Annemarie Schraml, Helga Mark (Frauenbund), Sebastian Lindner (Feuerwehr), Christian Kulzer (OWV), Meike Senfft OWV), Claudia Pschierer (OWV), Alois Bauer (Feuerwehr) und Nicole Fischer (Eisbären). Bild: Privat
Gut besucht war die Dorfweihnacht der Beidler Vereine. Der "Gewinn" wurde jetzt wieder für Hilfsprojekte gespendet. 2700 Euro erhielt Dr. Annemarie Schraml für ihr Projekt "Feuerkinder". Mit 500 Euro wurde die Arbeit von Walter Rinderer in Indien unterstützt.

Die Ärztin wird auch in diesem Jahr wieder mit ihrem Team in Tansania sein, um Bedürftigen zu helfen. Von Jahr zu Jahr mehren sich die Operationen an Kindern, deren Füße entstellt sind. Ursache sind häufig Verbrennungen, die die Kinder an den offenen Feuerstellen erleiden. Sehr viele Kinder werden mit Klumpfüßen geboren, die sie zu einem Leben in Abhängigkeit und oft auch Scham verurteilt. Und die extrem verformten Arme und Beine vieler Kinder sind eine Folge von Fluorose (zu hoher Fluorgehalt im Trinkwasser) oder Rachitis. Mit den Spendengeldern werden unter anderem auch medizinische Geräte und Einrichtungen finanziert. Wie Frau Schraml schildert, reicht die Spende von 2700 Euro aus, um einer Familie eine bescheidene Unterkunft zu finanzieren. Walter Rinderer lebt für sein Zubza-Projekt. Bereits im Februar macht er sich wieder auf den Weg nach Indien in die Provinz von Peducha in Nagaland. Die Spende von 500 Euro soll dazu beitragen, Duschen und sanitäre Anlagen für Kinder in Schulen zu bauen. Im vergangenen Jahr hat Rinderer es ermöglicht, mit primitiven Mitteln Solardächer auf Schulen zu installieren. Ein unbeschreibliches Gefühl für die Jungen und Mädchen, die zum ersten Mal in ihrem Leben warm duschen konnten. Jetzt plant Rinderer den Bau einer mobilen Kunststoff-Sortier- und Recyclingmaschine.
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