Beleuchtung auf der Wunschliste

Offenbar von mehreren Bürgern gewünscht wird eine Beleuchtung zwischen dem sogenannten Kunowsky-Steg in Richtung Lohweg in Haselmühl, jenseits der Vils in Höhe altes Klärwerks. Jogger, Gassi-Geher und Spaziergänger würden das Gros der Nutzer ausmachen, erläuterte Bürgermeister Roland Strehl. Er habe schon beim Bayernwerk "vorgefühlt". Mit dem Ergebnis, dass wohl zehn Leuchten erforderlich seien, um den Weg ausreichend auszuleuchten.

Das wäre, so der Bürgermeister, "nicht ganz billig", exakter ausgedrückt müssten wohl 53 000 Euro veranschlagt werden. Angesichts dieser Kosten sei er deshalb "zurückgeschreckt", sagte Strehl und stellte in den Raum, ob angesichts dieses Aufwands der Wunsch weiter verfolgt werden sollte.

Vorerst nicht, entschied das Gremium, möchte aber das Vorhaben "im Kopf behalten". "Heuer nicht mehr", argumentierte Johann Graf (CSU), verwahrte sich jedoch davor, dass es sich hier um "reinen Luxus" handle. Diese Meinung hatte unverblümt Monika Rambach (SPD) geäußert. "Es gibt ja nun wirklich Wichtigeres", erhielt sie vom Peter Karzmarczyk argumentative Unterstützung aus ihrer Fraktion. Als Beispiel verwies er auf den Abschnitt zwischen Lengenfeld und Theuern am Vilsanger und unter der Autobahnbrücke. 3. Bürgermeister Hubert Blödt (CSU) glaubt, dass neue Lampen dort wohl in der Folge weitere (Beleuchtungs-)Begehrlichkeiten wecken würden.

Ernsthaft in Betracht ziehen will das Gremium aber offenbar eine Beleuchtung an der Verbindungsstraße zwischen Moos und Amberg, in deren Mitte etwa die Stadtgrenze verläuft. Die Straße wird von relativ vielen Menschen genutzt, allerdings habe die Anbringung einer Beleuchtung nur einen Sinn, wenn die Stadt Amberg gleichzeitig ihren Bereich abdeckt, hieß es. Ein Kostenvoranschlag der Strecke bis zur Gemeindegrenze soll aber auf jeden Fall erst einmal erstellt werden. (e)
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