Benno Zierer
Zierer und der kleine Biber

Zierer und der kleine Biber Benno Zierer hatte keine Chance. Als örtlicher Abgeordneter der Freien Wähler gesellte er sich zu einer Veranstaltung des Bund Naturschutz in den Isarauen, wo über den Nutzen des Bibers für den Hochwasser- und Artenschutz informiert wurde. Nun ist es so, dass die Freien Wähler im Allgemeinen keine großen Freunde des Nagers sind, weil der in der Landwirtschaft auch Schäden anrichtet. Doch dann bekam Zierer einen jungen Biber in die Arme gedrückt und knuddelte das poss
hatte keine Chance. Als örtlicher Abgeordneter der Freien Wähler gesellte er sich zu einer Veranstaltung des Bund Naturschutz in den Isarauen, wo über den Nutzen des Bibers für den Hochwasser- und Artenschutz informiert wurde. Nun ist es so, dass die Freien Wähler im Allgemeinen keine großen Freunde des Nagers sind, weil der in der Landwirtschaft auch Schäden anrichtet. Doch dann bekam Zierer einen jungen Biber in die Arme gedrückt und knuddelte das possierliche Tierchen versonnen. Sofort zückten die Naturschützer alle verfügbaren Fotoapparate, um die Szene als Beweisfoto festzuhalten. Zierer wird sich auf der nächsten Fraktionssitzung einiges anhören müssen. (jum)

Rinderspacher und das große Radl

SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher hat sich wieder zur "Roten Sommer-Radltour" durch Bayern aufgemacht. "Mit dem Rad lernt man Land und Leute besser kennen und erfährt vor Ort, wo der Schuh drückt", ist sich Rinderspacher sicher. Damit lockte er allerdings auch ungebetene Gäste an. Im Vorfeld seines Besuchs in einer Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge hatte die NPD über die sozialen Netzwerke angekündigt, die Veranstaltung für ihre Zwecke kapern zu wollen. Rinderspacher machte das publik, was die rechten Radler wohl vor den roten zurückschrecken ließ. So konnte der SPD-Tross seine Tour durch Oberbayern, Schwaben und die Oberpfalz ungestört mit der Botschaft fortsetzen: "Gebt Neonazis keine Chance!" (jum)

Waldmann und der starke Optimismus

Zwei Jahre sitzt die Münchener SPD-Abgeordnete Ruth Waldmann nun im Landtag und hat dabei eine interessante Erfahrung gemacht. "Die Lage ist für die SPD in Bayern allgemein nicht einfach." So steht es in ihrer Zwischenbilanz an Wähler und Parteifreunde. Entmutigen lassen will sich die einzige SPD-Abgeordnete mit Direktmandat aber nicht. Für sie sei das nur Ansporn, noch tatkräftiger an Vorschlägen und Lösungen für ein gerechteres Bayern zu arbeiten. Und damit sich das nicht nur nach hohlem Politik-Gerede anhört, hat Waldmann ihrem Brief gleich noch eine persönliche "Versprochen-Gehalten"-Bilanz ihrer bisherigen Landtagszeit beigefügt. (jum)
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