Berlin bündelt Gelder für ländliche Räume

Die Bundesregierung will die Entwicklung von Dörfern und Städten in ländlichen Regionen stärker fördern. Von 2015 an sollen nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums jährlich zehn Millionen Euro beispielsweise für Modellprojekte und Wettbewerbe bereitstehen. Ziel ist, in dünn besiedelten Gegenden etwa Post- und Bankdienste aufrechtzuerhalten.

Zu den ländlichen Räumen gehören nach Ministeriumsangaben etwa 90 Prozent der Fläche Deutschlands. Um die Attraktivität dieser Regionen zu sichern, müssten Bund, Länder, Gemeinden, die Wirtschaft und engagierte Bürger zusammenarbeiten, sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) am Mittwoch.

Geplant ist auch, Fördermittel aufzustocken und neu zu organisieren. Die vom Bund bereitgestellten 600 Millionen Euro pro Jahr für die "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) sollen um Landesmittel erhöht werden. Ziel ist, dass so in einer künftigen "Gemeinschaftsaufgabe ländliche Entwicklung" rund eine Milliarde Euro zur Verfügung stehen.
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