Besiegelte Patenschaft

Nein, die Feuerwehren Etzgersrieth und Rückersrieth sind nicht über Kreuz. Mit dem symbolischen Akt der schräg übereinander schlagenden Fahnen besiegelten sie die Ehren-Patenschaft. Bild: gi

Zimperlich sind die Rückersriether nicht. Für den Patenverein bliesen sie Lufballons auf, knieten sich auf Holzscheite und marschierten zu siebt auf Tandem-Skiern.

Mit der Musikkapelle und einer Delegation kam die Feuerwehr Rückersrieth zum Ehren-Patenbitten nach Etzgersrieth. Denn sie feiert ihr 125-jähriges Bestehen (siehe Infokasten). In Mundart klopfte Vorsitzender Michael Scheuerer an. Schließlich haben er und seine Feuerwehrmänner gute Erfahrungen mit den Etzgersriethern, die schon vor 25 Jahren zum 100-Jährigen Pate standen.

Drei Aufgaben

Zuvor mussten die Gäste allerdings einige Aufgaben erledigen. Die Bittsteller mussten durch einen Schlauch mit drei Absperrhähnen einen Luftballon aufblasen. Außerdem mussten die Rückersriether mit einem Tandem-Ski für sieben Personen ins Feuerwehrhaus marschieren, was gar nicht so leicht war. Als dritte Aufgabe mussten die Vorsitzenden Michael und Josef Scheuerer sowie Kommandant Mario Hammerl kniend auf dem Holzscheit ein Weißbier trinkten, ohne das Glas zu berühren. Dazu waren in einem Brett die Weißbiergläser versenkt und gefüllt. Dieses Brett hielten zwei Etzgersriether Feuerwehrmänner den Bittstellern zum Trinken an den Mund.

"Alle Aufgaben habt ihr gut gemeistert", lobte der Etzgersriether Vorsitzende Rudolf Mitlmeier. Die Übernahme der Ehren-Patenschaft besiegelten die Feuerwehren mit dem Überkreuzen der Fahnen. Anschließend zogen alle Beteiligten mit der Musikkapelle "Bayrisch Blech" ins Feuerwehrhaus ein und feierten gemeinsam.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.