Besinnung ins Haus gebracht

Mit Heiligabend geht der Auftrag der Pittersberger Messdiener zu Ende: Besinnung und Vorfreude auf Weihnachten und die Geburt Jesu im Advent zu den Familien zu bringen.

Mit dem geschmückten Marienbild waren mehrere Gruppen der Minis fast täglich irgendwo innerhalb der Nikolauspfarrei unterwegs, um symbolisch eine Herberge für Maria und Josef zu finden: "Mir kumma, mir frogn und mir klopfa o, ob Christus der Heiland zu eich kumma ko" war der Anfang ihres Spruches an der Haustür.

Ein schöner, christlicher Brauch, den Pfarrer Josef Vollath 1962 von der Pfarrei aus Hohenfels mitgebracht hat. Seitdem hat er alljährlich im Advent den Messdienern besondere Freude bereitet, aber auch die Familien auf den eigentlichen Sinn des Christfestes eingestimmt - den Mitmenschen gegenüber hilfsbereit zu sein, zu verzeihen und Armen Obdach zu gewähren.

Die Buben und Mädchen luden beim Frauentragen auch stets zum Gebet ein. Das Marienbild blieb über Nacht in der Familie, tags darauf holten es die Minis wieder ab, um es weiterzutragen. Spenden, die sie dabei bekamen, wanderten in eine Sparbüchse für arme Kinder in Tansania, einer Patenpfarrei Pittersbergs.
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