Betagte Technik begeistert

Auf Äckern und Wiesen "arbeiten" sie schon lange nicht mehr: Die alten Traktoren und Maschinen sind aber nicht vergessen. Auch dank der Mühen der Bulldog-Freunde. Und für die Treffen werden die Schlepper so richtig aufpoliert.

Zum 14. Bulldogtreffen der Bulldogfreunde Thanhausen auf dem Gelände der Firma Hecht in Kaltenmühle waren am Sonntag rund 200 Fahrzeuge angerollt. Beim ältesten Fahrzeug ging der Preis diesmal aber nicht an einen der Ackerschlepper. Albert Schicker durfte den Preis für einen Deutz-Dieselmotor aus dem Jahr 1931 entgegennehmen. Die Maschine hatte seinerzeit im Motorhaus bei der Landwirtschaft für den Antrieb der Transmission gesorgt.

Den Auftakt bildete der Gottesdienst im Festzelt, den der Bärnauer Stadtpfarrer Johann Hofmann hielt. Danach konnten Besucher und Besitzer staunend durch die Reihen der Fahrzeuge gehen. Am Nachmittag folgte dann die Rundfahrt nach Hohenthan und wieder zurück nach Kaltenmühle. Im weiteren Verlauf folgte die Pokalverleihung.

Bis aus Dresden

Das älteste Gerät bei dem Treffen konnte Albert Schicker aus Mähring mit seinem Deutz-Standmotor (1931) vorweisen. Am weitesten angereist war Rudolf Neubert aus der Nähe von Dresden. Neubert hatte deshalb schon vor der Auszeichnung wieder die Rückfahrt angetreten. Als ältester Teilnehmer wurde Heinrich Schicker aus Thanhausen geehrt. Mit den meisten Fahrzeugen waren die Bulldogfreunde aus Tirschenreuth gekommen. Für sie gab es eine Urkunde und einen Pokal, den Vorstand Hermann Schön entgegennahm. Am Abend sorgte dann "Timeless" im Festzelt für beste Unterhaltung.
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