Bettensturz

Bettensturz Wer zu klein ist, den bestraft das Leben. Oder das Krankenhaus. Im Nürnberger Klinikum jedenfalls besteht die Gefahr, aus dem Bett zu stürzen, wenn man zu kurz geraten ist. Das berichtete die 77-jährige Helga B. kürzlich in der Presse. Mit ihren 1,46 Metern habe sie nur die Wahl zwischen einem kleinen Sprung und dem Versuch, sich herabgleiten zu lassen, erklärte ihr Ehemann Manfred B. Zweimal wollte sie zur Toilette gehen und sei dabei gestürzt. Den Notrufknopf erreichte sie auch nicht mehr
Wer zu klein ist, den bestraft das Leben. Oder das Krankenhaus. Im Nürnberger Klinikum jedenfalls besteht die Gefahr, aus dem Bett zu stürzen, wenn man zu kurz geraten ist. Das berichtete die 77-jährige Helga B. kürzlich in der Presse. Mit ihren 1,46 Metern habe sie nur die Wahl zwischen einem kleinen Sprung und dem Versuch, sich herabgleiten zu lassen, erklärte ihr Ehemann Manfred B. Zweimal wollte sie zur Toilette gehen und sei dabei gestürzt. Den Notrufknopf erreichte sie auch nicht mehr. Mittlerweile wurden Beschwerdemanagement und Patientenbeirat eingeschaltet sowie zahlreiche Stadträte informiert. Interessant ist eine Stellungnahme der Klinik-Leitung: Niedrigere Betten passen nicht durch unsere Waschanlage und müssten aufwändig von Hand gereinigt werden. (gük)

Kassensturz

Mit 482 Dienstwagen sind Mitarbeiter aus Jugendamt, Hochbauamt, Bauordnungsbehörde und anderen Ämtern derzeit unterwegs. Nun prüfen Gutachter, ob der städtische Fuhrpark zu groß ist. Könnte man ab und zu Autos mieten? Personalreferent Wolfgang Köhler lässt auch überprüfen, ob Dienstwege mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder den sieben Rädern bewältigt werden könnten, die im Rathaus zur Verfügung stehen. Natürlich geht es bei dem Ganzen um viel Geld: Allein für Wartung und Reparatur der Autos fallen jährlich 500 000 Euro an. Auch die Limousinen der städtischen Referenten und Bürgermeister werden unter die Lupe genommen. Erste Entscheidung: Umweltreferent Peter Pluschke bekommt ein BMW-E-Mobil, das er im Rathaus-Innenhof aufladen kann. (gük)

Bestürzung

Die Grünen sind bestürzt, dass der Trendsport "Lasertag" in Nürnberg immer mehr Anhänger findet. Schon Zwölfjährige zielen dabei mit Plastikwaffen aufeinander und "knallen sich ab". Offiziell werden beim "Lasertag" Gegner zwar nur mit einem Infrarotsignalgeber markiert. "Faktisch wird mit sehr echt wirkenden Waffen geschossen", heißt es in einem Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion. Die Stadt soll deshalb prüfen, ob eine ähnliche Altersgrenze wie beim Paintball (ab 18 Jahren) eingeführt werden könnte. Wünschenswert wären auch präventive Maßnahmen, z.B. Infobroschüren. Die Frage ist, ob die etwas bewirken ... (gük)
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.