Bewährungsstrafe für "Barbarenschatz"-Finder

Bewährungsstrafe für "Barbarenschatz"-Finder (dpa) Weil er einen Gold- und Silberfund aus der Spätantike ausgegraben und monatelang gehortet hat, ist ein 23-Jähriger vom Amtsgericht Speyer wegen Unterschlagung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zwar habe er den Schatz letztlich ausgehändigt, aber Indizien sprächen dafür, dass er das nur aus Angst vor Ermittlungen gemacht habe, sagte Richterin Sascha Umealo-Wels am Mittwoch. Der Angeklagte muss zudem 3000 Euro an ein Kinderhospiz zahlen.
Weil er einen Gold- und Silberfund aus der Spätantike ausgegraben und monatelang gehortet hat, ist ein 23-Jähriger vom Amtsgericht Speyer wegen Unterschlagung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zwar habe er den Schatz letztlich ausgehändigt, aber Indizien sprächen dafür, dass er das nur aus Angst vor Ermittlungen gemacht habe, sagte Richterin Sascha Umealo-Wels am Mittwoch. Der Angeklagte muss zudem 3000 Euro an ein Kinderhospiz zahlen. Die Verteidigung will Rechtsmittel einlegen. Der Angeklagte glaubt, an ihm solle ein Exempel statuiert werden. Er hatte den gut 100 Stücke umfassenden "Barbarenschatz" im Mai 2013 in der Südpfalz entdeckt, als er ohne Genehmigung mit einer Sonde den Boden absuchte. Bild: dpa
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