Bilanz von Kommandant und Jugendwart

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr informierte Kommandant Josef Kleber über das Arbeitspensum seiner Schützlinge. Kleber listete 58 Tätigkeiten auf, davon 21 technische Hilfeleistungen sowie 24 Übungen und Unterrichte.

2014 waren die Aktiven mit den drei Löschfahrzeugen 4889 Kilometer unterwegs. Im Berichtzeitraum kam es zu vier Bränden, zwei Sicherheitswachen und sonstigen Tätigkeiten. Neben unzähligen Übungen und verkehrslenkenden Maßnahmen gab es 19 Einsätze, unter anderem Rettung von Menschen aus Wohnungen, Vermisstensuche und Unfälle. Aber auch über die Straße gefallenen Bäume, Ölspuren und Unwetterschäden mussten die Helfer beseitigen.

Bei fiktiven Autounfällen kommen immer Spezialschere und Rettungsspreizer zum Einsatz, deren Funktionen im Abstand von drei Jahren auf Sicherheit überprüft werden. Den Gerätewart-Lehrgang an der Feuerwehrschule in Regensburg absolvierte Maximilian Hochwart mit Erfolg. Heuer müssen die Aktiven die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" absolvieren.

Auf ein ereignisreiches Jahr blickte Jugendwart Christian Wild zurück. Nach den Beitritten von Franziska Bauriedl, Nico Drechsel und Mathias Rupprecht und dem Wechsel von Sebastian Balk, Laura Deutsch, Fabian Metzger und Christian Mösbauer zur aktiven Truppe besteht die Jugendfeuerwehr aus 4 Mädchen und 19 Buben. In rund 100 Ausbildungsstunden erhielten die Jugendlichen das Basiswissen vermittelt.

13 Tage waren für die Truppmann-Ausbildung in Waldau angesetzt. Als Höhepunkt bezeichnete Wild die 24-Stunden-Übung in Schönsee mit den Jugendfeuerwehren aus Schönsee, Stadlern, Dietersdorf, Pullenried, Schwand-Laub, Weiding und Eslarn. Heuer stehen Jugendflamme, Jugendleistungsspange, Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz", Wissenstest, Zeltlager, Truppmannausbildung, Truppführerlehrgang und erneut eine 24-Stunden-Übung auf dem Programm.

Mit einem Ausflug nach München zur Berufsfeuerwehr und zum Olympiagelände sowie einem gemütlichen Beisammensein wollen die Eslarner das 35-jährige Bestehen der Jugendgruppe feiern. "Ich bin stolz, Jugendwart einer so eifrigen Jugendfeuerwehr zu sein und ich hoffe, das die Jugend den Weg zur aktiven Wehr weiter gehen wird", fügte Wild abschließend an. (gz)
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