Bio aus Fachhandel und Hofläden ist gefragt

Lebensmittel mit dem Biosiegel haben im ersten Halbjahr zugelegt. Die Verbraucher haben für 5,8 Prozent mehr Geld für Ökolebensmittel ausgegeben.

Wie das Portal Ökolandbau.de berichtet, gaben die Verbraucher 5,8 Prozent mehr Geld für ökologische Frischeprodukte und Bioverarbeitungserzeugnisse aus als im ersten Halbjahr 2013. Die Zahlen stammen aus der Analyse der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Die einzelnen Erzeugnisse hatten eine unterschiedliche Entwicklung. Der Blick auf die Einkaufsstätten zeigte, die Verbraucher tendieren zum Kauf im Naturkostfachhandel und in Hofläden.

Die AMI-Analyse betrachtete folgende Warengruppen: Fleisch, Fleischwaren, Geflügel, Eier, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Käse, Brot, Backwaren, Milch, Joghurt, Sojadrinks, Mehl, Milchgetränke, Quark, Butter und Speiseöl. Diese bildeten im Jahr 2013 62 Prozent des Umsatzes mit Biolebensmitteln.

Bei einigen Produktgruppen, etwa bei Gemüse, hat sich die Produktvielfalt vergrößert. Die Einkaufsmenge von Bio-Obst und Bio-Gemüse - als die Ökopionierprodukte neben Biokartoffeln - blieb nahezu konstant. Der Umsatz mit Bio-Frischobst zeigte sich im Vorjahrsvergleich rückläufig, der Umsatz mit frischem Biogemüse konnte hingegen mit 4,2 Prozent wachsen.

Bio-Geflügel und Bio-Speiseöl konnten jeweils sowohl ein zweistelliges Umsatz- als auch ein zweistelliges Absatzwachstum verzeichnen. (Quelle: agrarheute.com)
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