Bischöfe: Von Terror nicht besiegen lassen
Kurz notiert

München/Frankfurt.(epd) Am Buß- und Bettag haben evangelische Bischöfe davor gewarnt, angesichts der Bedrohung durch den Terrorismus den Glauben an eine friedliche Welt zu verlieren. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, betonte die universale Kraft des Gebets. "Wer in diesen Tagen betet, bringt sein Erschrecken, seine Fassungslosigkeit zum Ausdruck", erklärte der EKD-Chef am Mittwoch im Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der Münchner Bischofskirche St. Matthäus.

"Angemessene" Entschuldigung

Aachen.(dpa) Die Aachener Polizei will sich "zeitnah" und "angemessen" bei den sieben Menschen entschuldigen, die sie bei der Terrorfahndung in Alsdorf fälschlicherweise festgenommen hatte. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Geplant sei eine schriftliche Entschuldigung. Daneben will die Polizei ihr Vorgehen in persönlichen Begegnungen erklären und begründen. Sie hatte die sieben Menschen am Dienstag in Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris festgenommen, später aber wieder freigelassen. Es hatte sich herausgestellt, dass ein festgenommener Mann einem Terrorverdächtigen sehr ähnlich sieht.

Schärfere Regeln für Waffenkauf

Brüssel.(dpa) Als Lehre aus den Anschlägen von Paris will die EU-Kommission die Auflagen zum Waffenkauf verschärfen. So sollen Privatleute bestimmte halbautomatische Schusswaffen nicht mehr besitzen dürfen und keine gefährlichen Waffen im Internet mehr kaufen können. Für entschärfte Waffen - also solche, die nicht mehr schussfähig sind - soll es europaweit einheitliche Regeln geben. "Solche deaktivierten Waffen fand man bei terroristischen Anschlägen wieder", sagte EU-Justizkommissarin Elzbieta Bienkowska am Mittwoch in Brüssel. Beim Online-Handel sind strengere Auflagen vorgesehen, um sicherzustellen, dass nur Inhaber von Waffenbesitzkarten Schusswaffen kaufen können.
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