«Blaue Nacht»: Drohne an der Burg und Musicbox in der Kirche
Kunst und Kultur in Nürnberg

Die Stadt Nürnberg rechnet erneut mit 100.000 Besuchern zur "Blauen Nacht". Bild: dpa (Archiv)
Nürnberg. (dpa) Während der «Blauen Nacht» am 2. Mai wird die Nürnberger Innenstadt wieder von kunst- und kulturinteressierten Nachtschwärmern bevölkert. Sechs Stunden lang können die Besucher 80 Veranstaltungsorte und 300 Programmpunkte besuchen. Das Motto lautet in diesem Jahr «Freiheit». Die Stadt Nürnberg will dabei das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren und die Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren thematisieren. In der Nacht wird die Innenstadt blau beleuchtet. Die Stadt rechnet erneut mit 100.000 Besuchern.

Das Staatstheater bespielt für die Aktion erstmals alle Häuser mit einem speziellen Programm. Und die fürs Lutherjahr leer geräumte Lorenzkirche bietet Platz für eine Musicbox. Die «Blaue Nacht» ist zugleich eine Gelegenheit, bereits laufende Ausstellungen kennenzulernen - etwa die Schau «Gesichter» im Neuen Museum oder die Porträts von Gisèle Freund im Kunsthaus.

Im Germanischen Nationalmuseum sind archäologische Funde zu sehen, die einst im Kriegsschutt gefunden wurden - vom Porzellangeschirr über Kinderspielzeug bis hin zum Autowrack. Und auch die Freigabe des Internets für die kommerzielle und private Nutzung vor 25 Jahren spielt eine Rolle: An die Fassade der Nürnberger Kaiserburg wird eine Bildgeschichte über eine Überwachungsdrohne projiziert. Die Besucher können sich mit rund 30 Bussen und Oldtimern aus verschiedenen Jahrzehnten um die Altstadt chauffieren lassen.
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