Bleiberecht und Ausbildung für jungen Flüchtlinge
Eine Geste der CSU

Die CSU will das Bleiberecht für junge Flüchtlinge ausweiten, wenn sie zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen. "Die Welt" (Freitagsausgabe) zitierte aus einer Vorlage für die CSU-Klausurtagung ab 7. Januar: "Wir setzen uns dafür ein, dass unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die sich hier weiterbilden und beruflich qualifizieren wollen, der Weg zu einem Schulabschluss und einer dualen Ausbildung offen steht."

Es könne auf keinen Schulabgänger verzichtet werden, wenn man Wirtschaftskraft und Wohlstand bewahren wolle. Auch der deutsche Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer fordert ein Bleiberecht für ausbildungswillige Flüchtlinge. Darüber hinaus sind von der CSU-Landesgruppe wieder harte Töne zum Thema Asylrecht zu hören, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitag).

Zudem dringt Bayern auf einheitliche Regeln in Europa. Die Asylbewerber müssten entsprechend der Wirtschaftskraft der EU-Länder verteilt werden, sagte Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU). (Seiten 2 und 5)
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