Blick ins neue Museum

Das diesjährige Lohhäuser-Treffen begann mit der Besichtigung der Museumsräume im renovierten alten Rathaus von Mähring. Bild: wg

Lange hat die Renovierung gedauert. Jetzt ist das Lohhäuser-Museum fast fertig.

Traditionell eine Woche vor dem Annafest laden die ehemaligen Bewohner von Lohhäuser zum Treffen in der Patengemeinde Mähring ein. Neben dem Totengedenken (Bericht folgt) stand diesmal die Wiedereröffnung des Lohhäuser-Museums im alten Rathaus im Fokus. Nach der langen Renovierungszeit konnten die Räume nun wieder besichtigt werden. Der Sprecher der ehemaligen Bewohner, Dr. Peter Zwerenz, lobte die gelungene Innenrenovierung des "Alten Rathauses". Wenn auch die Vitrinen noch nicht mit Exponaten bestückt seien, so wird das auf jeden Fall bis zur Einweihung im Herbst stattfinden. Patenbürgermeister Josef Schmidkonz betonte, dass das Bauprojekt nur mit staatlichen Zuschüssen durchgeführt werden konnte.

Großen Dank sprach er der Bevölkerung für die umfassende Eigenleistung aus. Besonders hob Schmidkonz die Arbeit von Marktrat Franz Schöner hervor. Nach den Ausführungen von Franz Schöner sind die Arbeiten in den Museumsstuben sind so gut wie abgeschlossen. Jetzt seien noch die Vitrinen zu füllen. Mit Multi-Media-Technik könnten dann die diversen Museumsprojekte allen Besuchern nahe gebracht werden. Bei dem Treffen begrüßte Initiator Professor Dr. Karl Schneider als Gast Wolfgang Arnold aus Berlin, der heuer zum ersten Mal am Treffen teilnahm. Arnolds Großvater war Lehrer in Lohhäuser. Nach Mähring gekommen waren zudem die Nachkommen der Bewohner des Gebäudes mit der Hausnummer 1 sowie Professor Dr. Jörg Wollenberg aus Bremen, der in Ostholstein ein vergleichbares Projekt aufgebaut hat. Als letzterer von der Einrichtung des Museums und den anfallenden Kosten erfuhr, machte er für das Projekt "Lohhäuserstube" spontan eine Spende.
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