Blumen-Kontrolle

Blumen-Kontrolle Zum Valentinstag hat sich Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (CSU) eine kleine Gemeinheit für Plenumsschwänzer einfallen lassen. Der Fachverband der bayerischen Gärtner hatte anlässlich dieses inoffiziellen Blumenverschenktages wieder für jeden Abgeordneten einen Topf Hortensien in die Volksvertretung angeliefert und namentlich gekennzeichnet. Nicht jeder Blumenstock wurde allerdings abgeholt. "Auf diese Weise kann man wunderbar feststellen, welche Kollegen heute gar nicht
Zum Valentinstag hat sich Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (CSU) eine kleine Gemeinheit für Plenumsschwänzer einfallen lassen. Der Fachverband der bayerischen Gärtner hatte anlässlich dieses inoffiziellen Blumenverschenktages wieder für jeden Abgeordneten einen Topf Hortensien in die Volksvertretung angeliefert und namentlich gekennzeichnet. Nicht jeder Blumenstock wurde allerdings abgeholt. "Auf diese Weise kann man wunderbar feststellen, welche Kollegen heute gar nicht da sind", kommentierte Bocklet diese innovative Form der Anwesenheitskontrolle. (jum)

Konzertsaal-Pleite

Besser zu Hause und hortensienlos geblieben wäre wohl gerne SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher . Er gehört in der SPD zu den wenigen, die sich für einen neuen Konzertsaal in München aussprechen. Es ist dem Kunstfreund eine Herzensangelegenheit. So sehr sogar, dass er einem Antrag der Freien Wähler für den Konzertsaalneubau zugestimmt hat - gegen den Rest seiner Fraktion. Rinderspacher sprach von einer "schweren Niederlage" für sich, doch er werde weiter kämpfen. Er schätze Politiker mit Herzblut, meinte dazu SPD-Landeschef Florian Pronold , für die SPD gebe es aber bedeutendere Themen. (jum)

Blasmusik-Störung

Wenn in Berchtesgaden eine Milchkanne umfällt, möchte der Hofer SPD-Abgeordneten Klaus Adelt damit nicht behelligt werden. Schon gar nicht auf einer Radiofrequenz, auf der eigentlich Heimatnachrichten aus Oberfranken laufen sollten. Seit der Umstellung auf den Digitalfunk kann Adelt zu Hause Bayern 1 Oberbayern empfangen, Neues aus dem BR-Frankenstudio aber nicht. Weil das Oberbayern-Programm auch noch mit erhöhter Abstrahlung ausgesendet wird, kommt es bei der benachbarten Bundeswehr in Hof zudem zu Funkstörungen. Dass ausgerechnet bei der zentralen Untersuchungsstelle der Bundeswehr für technische Aufklärung "dank bayerischer Blasmusik im Rundfunk Störungen auftreten", ist für Adelt ein "schlechter Witz". (jum)
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