Brandenburg wusste über Jungrichter Bescheid
Einschlägig bekannt

Brandenburg hat schon vor Monaten den bayerischen Verfassungsschutz über einen Rechtsradikalen aus Ostdeutschland informiert, der jetzt als Zivilrichter auf Probe am Amtsgericht Lichtenfels tätig sein soll. Der Sprecher des Potsdamer Innenministeriums, Wolfgang Brandt, betonte am Samstag, alle Erkenntnisse zu dem Mann seien schon im Februar weitergeleitet worden. Das bayerische Justizministerium hatte am Freitag bestätigt, dass die Verfassungstreue eines Jungrichters in Lichtenfels überprüft werde. Erst am Donnerstag habe man von einem möglichen rechtsradikalen Hintergrund erfahren. "Wir schauen uns das sehr zügig an und klären das so schnell wie möglich auf", sagte ein Ministeriumssprecher am Samstag. Den Brandenburger Sicherheitsbehörden war der Mann seit Jahren als aktiver Rechtsextremist bekannt. Erstmals wurde er im Verfassungsschutzbericht 2003 mit seiner Band "Hassgesang" erwähnt.
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