Breitbandausbau: Mit Telekom nachverhandeln

Auch der Breitbandausbau stand auf der Tagesordnung. Über die aktuelle Entwicklung informierte Harald Mild von der Breitbandberatung Bayern GmbH in Neumarkt.

Bekanntlich hat Vilseck ein Angebot der Telekom, doch das weise eine Wirtschaftlichkeits-Lücke von 1 429 183 Millionen Euro auf. Der maximale Förderbetrag des Freistaates belaufe sich auf 920 000 Euro. Für Vilseck bliebe ein Eigenanteil von 509 183 Euro. Mittlerweile haben diverse Gespräche zwischen Telekom, der Stadt Vilseck und Breitbandberatung Bayern stattgefunden.

Dabei seien Vorschläge gemacht worden, um Kosten zu reduzieren, technisch ließe sich das aber in allen Gebieten der Stadt nicht umsetzen. Der Stadtrat hat nunmehr beschlossen, dass am geplanten Breitband-Ausbau festgehalten wird.

Das Telekom-Angebot wird überarbeitet, dann folge die Prüfung durchs Breitbandzentrum, danach könne bei der Regierung ein Förderantrag gestellt werden. Das weitere Prozedere sieht so aus, dass bei grünem Licht durch die Regierung der Vertrag mit der Telekom unterzeichnet werden kann. Dies könnte laut Schertl im Spätherbst dieses Jahres erfolgen. Als Baubeginn wurde Anfang 2016 ins Auge gefasst. Beendet sein sollen die Arbeiten Ende 2016.

Die Frage, wie mit der Kostenbeteiligung der Hausbesitzer bei den Anschlüssen umzugehen ist, muss der Stadtrat noch klären. (e)
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