BRK verlangt mehr Unterstützung für Ehrenamtliche
Staat soll helfen

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) verlangt vom Staat mehr Unterstützung seiner freiwilligen Helfer in der Flüchtlingskrise. "Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen geht es nicht", sagte BRK-Präsident Theo Zellner bei der Landesversammlung des Verbandes am Samstag in Schrobenhausen. "Der Verdienstausfall unserer Helfer muss vollständig ausgeglichen werden."

3800 ehrenamtlich Tätige leisteten nach seinen Worten seit Sommer 2014 an die 150 000 Arbeitsstunden für Migranten. Dafür fehlten sie oft am Arbeitsplatz und müssten ein Minus bei Lohn oder Gehalt hinnehmen. Vor rund 400 Delegierten umriss Zellner die Hilfeleistungen seiner Mitarbeiter für Migranten: Essens- und Kleiderausgabe sowie Unterstützung auf dem Weg in die Gemeinschaftsunterkünfte in ganz Deutschland. "Viele brauchen medizinische Hilfe", fügte der Präsident hinzu. "Ohne das humanitäre Engagement des BRK ist der tägliche Ansturm der Flüchtlinge in den Grenzregionen mit Tausenden von Menschen nicht zu verkraften."

Gefordert sind die Helfer vor allem an der bayerisch-österreichischen Grenze, wo praktisch alle Asylbewerber ankommen.
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