Brüchiger Brunnen

Brüchiger Brunnen Das hatten die Oberpfälzer Restauratoren nicht erwartet: Der Schöne Brunnen, Nürnbergs Glücksbringer, ist vom Pech verfolgt. Oder besser gesagt: schlimmer beschädigt als gedacht. Im März ergaben Untersuchungen der Regensburger Firma Haber & Brandner , dass der Muschelkalkstein rissig ist. Trotzdem rechnete man damit, das plätschernde Schmuckstück bis zum Christkindlesmarkt erneuert zu haben. Bei genauerer Betrachtung mit einem Hubsteiger von oben entdeckten die Fachleute, dass
Das hatten die Oberpfälzer Restauratoren nicht erwartet: Der Schöne Brunnen, Nürnbergs Glücksbringer, ist vom Pech verfolgt. Oder besser gesagt: schlimmer beschädigt als gedacht. Im März ergaben Untersuchungen der Regensburger Firma Haber & Brandner , dass der Muschelkalkstein rissig ist. Trotzdem rechnete man damit, das plätschernde Schmuckstück bis zum Christkindlesmarkt erneuert zu haben. Bei genauerer Betrachtung mit einem Hubsteiger von oben entdeckten die Fachleute, dass die fünf Meter lange Brunnenspitze einstürzen und Passanten verletzen könnte. Sie muss nun abgetragen werden, der Muschelkalkstein erhält ein Stahlkorsett im Inneren. Baureferent Daniel Ulrich schätzt die Kosten auf rund eine Million Euro. (gük)

Rockende Rentner

Franken blicken gerne in die Zukunft: Was brauchen die Menschen, wenn sie 50 Jahre oder älter sind? So lautete das Thema einer Diskussion im Südstadtforum. Schließlich will die Babyboomer-Generation in ein paar Jahren sorglos und ohne Stress in Rente gehen. Doch welche Erwartungen haben Senioren in spe an ihre politischen Vertreter? Und wie wird Nürnberg eine lebenswerte Stadt für alle Generationen? Auf dem Podium diskutierten unter anderem Sozialreferent Reiner Prölß und Wolfgang Gillitzer , Vertreter der Generation 50 plus. Die Ideen aus dem Publikum sprachen vielen aus der Seele. Ein 68er regte an, statt klassischer Seniorentreffs lieber für barrierefreie Rock-Arenen zu sorgen. (gük)

Integrativer Imbiss

Franken ist auch Vorreiter in puncto Integration. Als erstes bayerisches Ministerium lud das Heimatministerium in Nürnberg Muslime zum Fastenbrechen ein. Die Teilnehmer an Markus Söders "historischer Veranstaltung" sorgten dabei für die passende Atmosphäre. Die Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern begann ihr Grußwort mit einem Zitat aus dem Koran. Martin Neumeyer , Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, begrüßte die rund 160 Gäste auf Türkisch und outete sich als "Türken-Martin". Markus Söder dagegen brillierte mit einer tiefgehenden philosophischen Wahrheit, indem er betonte: "Heimat schließt nicht nur die ein, die schon immer da waren." (gük)
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