Brunnen-Taucher

Brunnen-Taucher Archäologen wollen es wissen: Wie alt ist der "Tiefe Brunnen" wirklich? Vor kurzem durchwühlten sie deshalb den Bodensatz des über 50 Meter tiefen Schachts nach archäologischen Schätzen. "Bei absoluter Nullsicht füllen Taucher ihre mitgeführte Kisten und bringen sie nach oben", erklärt Florian Huber , Chef der Arbeitsgruppe für Maritime und Limnische Archäologie (AMLA), der die Grabung leitet. Erstmals erwähnt wurde der "Tiefe Brunnen" im 14. Jahrhundert. Man vermutet aber, dass
Archäologen wollen es wissen: Wie alt ist der "Tiefe Brunnen" wirklich? Vor kurzem durchwühlten sie deshalb den Bodensatz des über 50 Meter tiefen Schachts nach archäologischen Schätzen. "Bei absoluter Nullsicht füllen Taucher ihre mitgeführte Kisten und bringen sie nach oben", erklärt Florian Huber , Chef der Arbeitsgruppe für Maritime und Limnische Archäologie (AMLA), der die Grabung leitet. Erstmals erwähnt wurde der "Tiefe Brunnen" im 14. Jahrhundert. Man vermutet aber, dass er so alt wie die Burg ist, deren Ursprung wohl im 9. Jahrhundert liegt. Eine Antwort auf die Frage des Alters brachte der Tauchgang bislang nicht, dafür ungewöhnliche Funde, u.a. einen MP3-Player, Sonnenbrillen, Einwegkameras und - eine Gebissprothese. (gük)

Helikopter-Eltern

Überfürsorgliche Eltern werden an Schulen vermehrt zum Problem: So genannte "Helikopter-Eltern" führen dazu, dass der Nachwuchs immer unselbstständiger wird. Gemeint sind Väter und Mütter, die rund um die Uhr um ihre Schützlinge rotieren. Einige kämen sogar in den Pausen vorbei, sagt Hans-Jürgen Hartwig , Leiter der Wiesenschule in Nürnberg. Einige Grundschulen reagieren bereits mit "elternfreien Zonen" und Schildern mit der Aufschrift "Ab hier kann ich ohne Mama und Papa alleine gehen". Mit Stempelkarten werden Kinder belohnt, die den Schulweg alleine meistern. Andererseits fügt Hartwig hinzu: Fürsorgliche Eltern sind uns lieber als die, die sich gar nicht um ihre Kinder kümmern. (gük)

Lücken-Sucher

Bewegen sich Vorhänge? Steht ein Name am Klingelschild? Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes ermitteln derzeit in der südlichen Altstadt, ob Häuser teilweise oder komplett leer stehen. Sogar bei Anwohnern wird geklingelt und recherchiert, sagt Baureferent Daniel Ulrich . Hintergrund: Nach wie vor gibt es in Nürnberg zu wenig Wohnraum. Bei der Suche nach Brachflächen sind nun erste Erfolge zu vermelden. Zwischen Bahnhof und Wöhrder Wiese entdeckte man ein 5000 Quadratmeter großes Areal, das dem Land gehört und von "Immobilien Freistaat Bayern" verwaltet wird. Für die Fläche liegt ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1968 vor. Wo noch Autos parken, könnten bald viele Menschen wohnen. (gük)
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