Brunner brennt

Brunner brennt Regelmäßig zu Jahresbeginn schlägt Agrarminister Helmut Brunner in Sachen Informationsoffensive sämtliche Kabinettskollegen aus dem Feld. Läuft in Berlin die Grüne Woche, meldet sich Brunner täglich mehrfach mit Erfolgsmeldungen über die bayerische Landwirtschaft von dort. Dieses Mal zeigte sich Brunner Kopf an Kopf mit dem hornlosen Stier "Ex Machina", einem "Paradebeispiel bayerischer Rinderzucht". Einen Tag später lächelte er mit dem Sportponyhengst "Porthos" in die Kameras, e
Regelmäßig zu Jahresbeginn schlägt Agrarminister Helmut Brunner in Sachen Informationsoffensive sämtliche Kabinettskollegen aus dem Feld. Läuft in Berlin die Grüne Woche, meldet sich Brunner täglich mehrfach mit Erfolgsmeldungen über die bayerische Landwirtschaft von dort. Dieses Mal zeigte sich Brunner Kopf an Kopf mit dem hornlosen Stier "Ex Machina", einem "Paradebeispiel bayerischer Rinderzucht". Einen Tag später lächelte er mit dem Sportponyhengst "Porthos" in die Kameras, einem Sieger bei der Bundeshengstschau. Unübertroffen bleibt aber eine Mitteilung Brunners aus den vergangenen Jahren mit dem Titel: "Bayern ist ein Käseland". Das musste einfach mal amtlich festgestellt werden. (jum)

Projekt platzt

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hatte sich der frühere Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) die Initiative "Return to Bavaria" einfallen lassen. Mit ihr sollten aus Bayern abgewanderte Fachleute in den Freistaat zurückgeholt werden. Weiß-blaue High-Tech-Schmieden standen als Pate bereit, Postkartenmotive bayerischer Landschaften sorgten für das nötige Heimweh. Peter Bauer (Freie Wähler) wollte nun wissen, was aus dem Rückkehrerprogramm geworden ist. 466 Interessenten seien beraten worden, 95 davon tatsächlich heimgekehrt, erfuhr er von Zeils Nachfolgerin Ilse Aigner . Pro Rückkehrer ergaben sich Kosten von genau 12 631,57 Euro. Zu viel, befand Aigner und stoppte das Projekt wegen des "ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses". (jum)

Kontakt klemmt

Nach Einschätzung Arif Tasdelen (SPD) sind Muslime für viele Deutsche nach wie vor große Unbekannte. Zwei Drittel der Deutschen hätten noch nie in ihrem Leben Kontakt zu einem Muslim gehabt, erklärte der als Kind aus der Türkei zugewanderte Abgeordnete. Ziel müssten deshalb mehr Treffen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften sein. Die SPD hat deshalb vergangene Woche Vertreter muslimischer Verbände zu einem Gespräch eingeladen. Fraktionschef Markus Rinderspacher plädierte danach für die Einrichtung eines überparteilichen Runden Tisches mit muslimischen Verein und Verbänden. (jum)
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