Buchtal und Eingemeindungen

Fortsetzung

Innerhalb der Kinderlandverschickung sollte während der NS-Zeit sichergestellt werden, dass Mütter und Kinder aus den vom Luftkrieg bedrohten Städten in weniger gefährdete Gebiete gebracht werden konnten.

Kriegsende, Neubeginn und Aufschwung

Durch den Zuzug zahlreicher Vertriebener nach Kriegsende 1945 stieg nicht nur die Einwohnerzahl in Schwarzenfeld erheblich. Der Ort erfuhr zusätzlich einen beträchtlichen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. So wurde beispielsweise 1948/49 das erste Jugendheim erbaut. Außerdem entstand 1949/51 ein neues Schulhaus, welches in den Jahren 1959/61 und 1978/81 erweitert wurde. 1964 wurde schließlich die erste Kläranlage errichtet. Schwarzenfeld wuchs in dieser Zeit weiter an.

So wurden 1972 die Gemeinden Pretzbruck und Frotzersricht mit Ausnahme des Gemeindeteils Wohlfest eingegliedert. Bereits zwei Jahre später wurde die Verwaltungsgemeinschaft mit den Mitgliedsgemeinden Schwarzenfeld und Stulln gebildet. 1978 wurde schließlich auch die Gemeinde Sonnenried mit Ausnahme des Gemeindeteils Rauberweiherhaus eingegliedert. Auch die Verwaltungsgemeinschaft wurde um eine Gemeinde - Schwarzach bei Nabburg - erweitert.

In der Folgezeit schlossen sich Bauphasen und Sanierungsarbeiten an die Gemeinde-Erweiterung an. So begannen beispielsweise die Bauarbeiten zum Gewerbegebiet 1978/79, die Turn- und Schwimmhalle wurde 1988 saniert sowie das Feuerwehrhaus in Sonnenried 1989 errichtet. Ein Jahr später konnte der Markt ein großes Doppeljubiläum feiern. So wurden sowohl die 975 Jahre seit der ersten Erwähnung des Ortes als auch die 100 Jahre seit Markterhebung gefeiert. (hfz)
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