"Bürgernah ist Programm"

Vorsitzender Rainer Schmeidl (hinten, Mitte) und der Vohenstraußer Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (hinten, rechts) als Vertreter der Landkreis-CSU ehrten treue Mitglieder. Bilder: fz (2)

"Wer nichts wagt, der nichts gewinnt." Dieser Satz müsse das Zukunftsmotto für Leuchtenberg sein, forderte CSU-Vorsitzender Rainer Schmeidl. Für zukunftsweisende Investitionen seien trotz allen Sparens auch Vorleistungen erforderlich.

In der Jahreshauptversammlung der CSU im Gasthaus Kappl stellt Vorsitzender Rainer Schmeidl das vergangene Jahr als eines der erfolgreichsten der Orts-CSU heraus. Man stellt nach zwölf Jahren wieder den Bürgermeister, hat zwei Sitze im Gemeinderat dazugewonnen und ist somit bestimmende und gestaltende Mehrheit.

Mehr Mitglieder

Auch Alfons Schmeidl hatte Erfreuliches zu berichten, stieg doch die Mitgliederzahl von 68 auf 71. Die erfolgreichen Wahlen haben sich zwar mit einem Minus in der Kasse von 820 Euro niedergeschlagen, war dem Kassenbericht von Bernhard Kammerer entnehmen. Der gute Bestand kompensiert das aber leicht. Vollstes Lob für die Buchführung gab es von den Prüfern Hermann Gebhardt und Jürgen Scharff.

Der Vohenstraußer Bürgermeister und Kreisrat Andreas Wutzlhofer vertrat die Landkreis-CSU. Sein erstes Fazit nach 312 Tagen über seinen Nachbarbürgermeister Anton Kappl lautete: "Bürgernah ist mit Kappl für Leuchtenberg Programm." Wutzlhofer sprach Themen an, die beide Kommunen verbinden. Er fand es gut, dass nach drei Jahren Stillstand das Landestheater Oberpfalz (LTO) nun mit einem Mietvertrag eingebunden ist. "Die Burgfestspiele sind ein Leuchtturm und Markenzeichen für Leuchtenberg und die Region. Das trifft auch auf Vohenstrauß als zweiten Festspielort zu."

Auch zur Grundschule fand Wutzlhofer klare Worte. Die werde zwar von Vohenstrauß aus geleitet, was kein Problem sei. Die Schule selbst müsse aber in Leuchtenberg bleiben. Weiter nannte der Sprecher die Kooperation bei der Wasserversorgung. Zur Standesamt-Diskussion stellte Wutzlhofer fest, dass hier eine Anfrage aus Tännesberg kam und dies nicht die Initiative der Stadt Vohenstrauß war. Einer der Verlierer bei der Verlegung der Rettungswache ist der Raum Leuchtenberg, fand Wutzlhofer. Von 9 Minuten steige die Erreichbarkeit über die gesetzliche Norm von 12 auf 12,11 Minuten.

Auf gutem Weg

Bürgermeister Anton Kappl stellte fest, "dass wir von der CSU eine gute Richtung für Leuchtenberg eingeschlagen haben". Mit Karl Liegl hat er einen hervorragenden Stellvertreter, der in vor allen in baulichen Angelegenheiten unterstützt und entlastet. Das Motto "Wer nichts wagt, der nichts gewinnt", bezog Vorsitzender Schmeidl auf die Erschließung des Baugebiets "Pfarrhäusl".
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