Bürgersolaranlage in Pittersberg: Anteilseigner mit dem Ertrag für 2014 zufrieden
Sonne auf Gewinnkurs

952 Kilowattstunden im vergangenen Jahr: Mit dem Ertrag der Bürgersolaranlage Pittersberg zeigten sich die Teilhaber bei der Jahreshauptversammlung sehr zufrieden.

Dieser auch in den letzten Jahren durchschnittliche Ertrag mache es möglich, dass nach spätestens zwölf Jahren die Investitionssumme der im Jahr 2008 fertiggestellten Anlage wieder zurück ist. Dies wäre dann im Jahr 2020. Dann sei der Erlös der Gewinn. Notwendige Rückstellungen für alle Fälle wie Reparaturen oder Neuerungen werden ab heuer auf 5000 Euro gedeckelt.

Der Rest des vorhandenen Erlöses plus der Ertrag des laufenden Jahres würden dann ausbezahlt, beschlossen die 17 Anteilseigner. Vom Bayernwerk wurden nach Aussage der beiden Vorsitzenden Hans-Jürgen Götz und Christian Götz 15 671,82 Euro überwiesen. Ziehe man die laufenden Ausgaben wie die Versicherung und Bankgebühren ab, so bleibe ein Liquiditätsüberschuss von 14 947,09 Euro übrig. Die beiden Männer schlugen eine Ausschüttung von 46 Euro pro Anteil für 2014 vor. Dem stimmten die Anteilseigner zu. Die Vorsitzenden führten noch aus, dass die Rücklagen derzeit etwa 7700 Euro betragen.

Die Anwesenden diskutierten über die Insolvenz der Schweizer Firma Sputnik, die 2008 den Zentral-Wechselrichter geliefert und im Gebäude des Vereinszentrums Pittersberg eingerichtet hatte. Wer deren Aufgaben wie Gerätebetreuung künftig übernehme, sei noch offen. Der Vorstand kündigte an, die weitere Entwicklung in der Sache abwarten zu wollen. Steuerberater Anton Kummert verwies darauf, dass jeder Teilhaber unabhängig von der Solaranlage seine Steuer erledigen könne. Die Daten würden beim Finanzamt ohne Probleme zusammengeführt.
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