Bulle soll der Anziehungskraft erliegen
Jetzt muss doch die Lockkuh ran

Am Montag konnten die Helfer insgesamt sechs der am Sonntagabend ausgebüxten Stiere dingfest machen. Bild: Steinbacher
Kümmersbruck. (ll) Schon recht abgekämpft sahen die vier Jungstiere aus, die am Dienstagabend in einem Dickicht in der Nähe des Gemeinde-Bauhofs entdeckt wurden. Sie machten dann auch keine Schwierigkeiten mehr, als der Landwirt, von dessen Weide sie am Sonntag geflohen waren, sowie der Züchter, der sie erst wenige Tage vorher nach Penkhof geliefert hatte, sich ihnen näherten. Die Tiere ließen sich laut Polizeisprecher Dieter Muschler Schlingen über die Köpfe werfen und einigermaßen willig abtransportieren.

Der dreijährige Bulle, der schon einmal eingefangen worden war, aber dann wieder ausbüxte, sowie einer der neun Monate alten Stiere wurden in der Nacht bei Penkhof gesichtet, verschwanden aber bald wieder im Wald. Vom letzten Jungrind, das sich noch in Freiheit befindet, fehlt laut Dieter Muschler jede Spur. Die drei Flüchtigen sollen jetzt doch mit einer Lockkuh zur Rückkehr auf die heimatliche Weide bewegt werden. Der Züchter hatte das weibliche Tier am Dienstag mitgebracht und erst einmal in den Stall gestellt, weil eine solche Anlock- und Einfangaktion größere Vorbereitungen erfordert.

Im Laufe des Mittwochs soll die Kuh jetzt aber ihre Anziehungskraft auf die drei noch herumstreunenden Ausreißer demonstrieren.
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