Bundespolizei zieht Schalke-„Fans“ aus dem Verkehr
Gewalttäter im Reisebus

Symbolbild: dpa
Waidhaus. Anlässlich des Europa-League-Rückspiels AC Sparta Prag gegen FC Schalke 04 am Donnerstag waren auch die Bundespolizeiinspektion Waidhaus, die Polizeiinspektion Fahndung Waidhaus und die Polizeiinspektion Vohenstrauß im Einsatz.

"Bei der Überprüfung von zwei Reisebussen voller Schalker Fans auf einem Autobahnparkplatz stellte sich heraus, dass nicht nur friedliebende Bürger darunter waren", berichtet der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Waidhaus, Johann Miesbeck. Von 91 Reisenden waren 41 Fans bereits 122 Mal bei Fußballspielen als" Gewalttäter in Erscheinung getreten" und dabei polizeilich registriert worden. Gegen drei Fans von Schalke lag sogar eine sogenannte Ausreiseuntersagung vor. Die Bundespolizisten stoppten die Weiterfahrt des Trios mit den Bussen.

Bei der verdeckten Überwachung dieser Personen beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei dass die Betreffenden wenig später in einen Pkw stiegen. Nachdem das Auto wieder auf die Autobahn in Richtung Prag auffuhr, diese aber nicht an der letzten Ausfahrt vor der Grenze verließ, stoppten die Bundespolizisten das Fahrzeug unmittelbar vor der Grenze und nahmen die drei jungen Männer im Alter von 19 bis 26 Jahren in "Unterbindungsgewahrsam".
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