Bundespolizist drohte Kollegen

Der wegen Misshandlungen von Flüchtlingen beschuldigte Bundespolizist aus Hannover soll auch Kollegen mit seiner Dienstwaffe bedroht haben. Dies sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Dienstag. Demnach hielt der 39-Jährige seine Pistole im August 2013 einem anderen Polizisten an die Schläfe. Dann forderte er ihn zu sexuellen Handlungen auf.

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass der Bundespolizist in mindestens zwei Fällen Flüchtlinge aus Afghanistan und Marokko offenbar aus rassistischen Motiven gedemütigt und geschlagen haben soll. Bundespolizeipräsident Dieter Romann kündigte ein konsequentes Vorgehen gegen den oder die betreffenden Beamten an.
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