Bundeswehr zieht "Patriot" ab

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) beendet den deutschen "Patriot"-Einsatz in der Türkei und holt die Soldaten nach Hause. Bild: dpa
Deutschland und die USA beenden nach drei Jahren ihren "Patriot"-Einsatz in der Türkei. Nach der Bundesregierung kündigten am Sonntag auch die USA an, die Raketenabwehrsysteme abzuziehen, die zum Schutz des Nato-Partners vor Raketenangriffen aus Syrien stationiert sind.

Wie Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mitteilte, werden die deutschen "Patriot"-Systeme mit derzeit 250 Soldaten bis Ende Januar 2016 abgezogen. Sie begründete die Entscheidung damit, dass die Bedrohung der Türkei durch Raketenangriffe der syrischen Armee gesunken sei. Alle Bundestagsparteien nahmen die Entscheidung positiv auf. Die Grünen-Politikerin Claudia Roth sagte, da der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan "mehr und mehr außer Kontrolle gerät", sei dies ein "richtiger und notwendiger Schritt". (Kommentar und Seite 4)
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