Bundesweit sind wieder die Verkehrszähler unterwegs
Straßen-Strichliste

Mit Stift und Papier, Zähluhr und neuester Technik - die Verkehrszähler in ihren orangefarbenen Westen sind wieder auf deutschen Straßen unterwegs. Am Dienstag startete in den ersten Orten die bundesweite Aktion, bei der an insgesamt 34 000 Messstellen bis Ende September Fahrzeuge jeder Art gezählt werden.

Die Verkehrswerte werden nach Angaben des Bundesamtes für Straßenwesen (BASt) alle fünf Jahre erfasst, um die Verkehrsentwicklung zu beurteilen und neue Straßen oder einen Straßenausbau zu planen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Schwerlastverkehr, denn Transporter nutzen die Fahrbahnen viel stärker ab als leichtere Autos. Der Anfang der Zählung machten am Morgen unter anderem die Straßenmeistereien Aachen und Weilerswist (Nordrhein-Westfalen). Weil es am Morgen noch etwas frisch war, hätten sie mit dem Dienstwagen auf einem Parkplatz geparkt und von dort aus gezählt, sagte ein Straßenwärter von der Straßenmeisterei Weilerswist. Mit einem Kollegen hatte er die vielbefahrene Landstraße 184 in Brühl im Blick. Autos und Lastwagen wurden mit einer Zähluhr, Roller, Busse und Co. per Strichliste notiert.

Bundesweit kommt sowohl moderne Technik als auch die bewährte Strichliste zum Einsatz. An etwa 20 000 Standorten wird noch händisch gezählt, teilte das BASt mit. Erstmals wird der Verkehr anderswo auch über Seitenradargeräte erfasst, die in Leitpfosten integriert sind.
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