Bundesweit sinken die Zahlen - Aber gegenläufiger Trend in Bayern
Immer weniger Frauen treiben ab

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland geht seit zehn Jahren kontinuierlich zurück. Rund 99 700 Frauen haben 2014 abgetrieben, drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Gegenläufig ist der Trend jedoch in Bayern. Im Freistaat stieg die Zahl um 0,7 Prozent auf 11 906. Im Vorjahr hatten 11 823 Frauen abgetrieben, 2012 waren es 11 987. 2004 waren in Deutschland noch 129 650 Abtreibungen gemeldet worden, in Bayern 15 996. Der bundesweite Rückgang gilt trotz des demografischen Wandels. So kamen 2004 auf 10 000 Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren 66 Abtreibungen, 2014 waren es nach vorläufigen Zahlen nur 55.

Knapp drei Viertel der Frauen waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. Etwa acht Prozent waren mindestens 40 Jahre alt, knapp vier Prozent waren noch nicht volljährig.
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