Bushäuschen wird nicht umziehen

Das Buswartehäuschen in Griesbach ist kein Schmuckstück - meinen die Eltern der Schulkinder. Dass hier etwas getan werden muss, weiß auch der Gemeinderat. Einen neuen Standort gibt es aber nicht.

Für das Kinderhaus "Dorfpiraten" wird die Gemeinde ihren Anteil bei den Verbesserungen leisten. "Das machen wir ja eh schon", erklärte Bürgermeister Josef Schmidkonz im Gemeinderat. Doch erst nach dem formellen Beschluss gebe es auch den "Qualitätsbonus Plus" vom Staat. Kinderhaus-Leiterin Irida Haberkorn informierte über die Ausschreibung für Erzieherin. Bislang sei bei der Gemeinde aber noch nichts eingegangen. Auf der Tagesordnung stand vergangene Woche auch die Verlegung der Schulbushaltestelle in Griesbach. Der Elternbeirat hatte diese Maßnahme beantragt, zumal das vorhandene Bushäuschen auch stark verschmutzt sei. Die Verlegung hatte der Bürgermeister bereits im Juli 2012 beantragt, weil die Gemeinde die Schule verkaufen wollte - doch dann ist aus dem Verkauf nichts geworden. Elvira Gmeiner sprach sich für die Erneuerung des Unterstellhäuschens aus, man könne es ja anders herum hinstellen. Klaus Schöner wusste, dass die meisten Eltern dafür sind, dass die Haltestelle bleibt wo sie ist. Siegfried Scharnagl war der Standort an der Schule lieber, da die Kinder dort von der Straße weg sind. Und Oswald Seidl war ebenfalls für die bisherige Stelle, da die meisten Kinder von hinten, aus der Siedlung kommen. Einstimmig beschlossen wurde, die Bushaltestelle bei der Schule zu lassen.

Bekanntgegeben wurde der Jahresbericht für den Gemeindewald. 2014 wurde ein Überschuss von 479 Euro erzielt (Holzverkauf 2753 Euro, Ausgaben 2274 Euro). Wegen eines Waldgutachtens konnte 2014 kein Holz geschlagen werden, dies soll 2015 erfolgen. Vorgestellt wurde nochmals das neue Willkommenspaket für Neugeborene, die künftig auch ein Dinkelkissen mit Gemeindewappen erhalten sollen.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 26. Januar wurde bekanntgegeben, dass eine neue Pumpe für das Regenüberlaufbecken beschafft wurde. Zum Thema "Windkraft" wird Planer Bartsch in eine der nächsten Sitzungen eingeladen für die Festlegung der weiteren Schritte. Für die Wasserversorgung werden eine Machbarkeitsstudie sowie eine Schutzgebietsstudie in Auftrag gegeben. Beschlossen wurde, die Asylbewerber auf Kosten der Gemeinde für den Ein-Euro-Job einzukleiden. "Ich bin ja gespannt, wie viele antreten werden", meinte Schmidkonz.
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