Chancen für Hallenbad-Sanierung

Als ein Unding bezeichnete der SPD-Fraktionsvorsitzende Gottfried Beer die Vorgehensweise zum Thema Hallenbad. Seiner Meinung nach stand für den Bürgermeister und die Mehrheitsfraktion im vorneherein fest, das Hallenbad zu schließen. "Statt alle Betroffenen im Vorfeld sachlich mit einzubinden, wurde hier durch diese Vorgehensweise das Vertrauen der Bürger zutiefst erschüttert", kritisierte Beer.

Die spontane Unterschriftenaktion für den Erhalt des Hallenbades mit über 600 Befürwortern sei ein klares Zeichen für den Wunsch der Bürger. Doch andere Meinungen würden scheinbar nicht akzeptiert. Es gebe aber durchaus Chancen, so Beer, dass die notwendigsten Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Auch biete das bundesweite Kommunale Investitionsprogramm für finanzschwache Kommunen mit einer Förderung von 90 Prozent eine einmalige Chance, die unbedingt ergriffen werden müsse. Nicht zu beneiden sei Stadtrat Hubert Häring, der sich bereit erklärt habe, eine Lösung für den Erhalt des Hallenbades zu erarbeiten. (bir)
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