Christine Haderthauer soll Steuern hinterzogen haben
Ermittlungen laufen

Gegen die frühere Staatskanzleichefin Christine Haderthauer wird nun auch wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft München II prüft, ob die CSU-Politikerin mehrere zehntausend Euro Einnahmen aus dem Verkauf von Modellautos nicht versteuerte, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete.

Haderthauer erklärte in einer Stellungnahme: "Angesichts des hohen öffentlichen Interesses ist nachvollziehbar, dass die Staatsanwaltschaft jeder Frage gründlich nachgehen will, so belastend das Verfahren für mich persönlich unter diesen Begleitumständen auch ist." Die Firma Sapor Modelltechnik verkaufte Luxus-Modellautos, die ein in der Forensik strafrechtlich untergebrachter Dreifachmörder herstellte. Die CSU-Politikerin und ihr Mann waren wechselweise an der Firma beteiligt. Das Thema versucht auch ein Untersuchungsausschuss des Landtags aufzuklären, der am Donnerstag seine Beratungen aufnahm.
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