CSU-Ortsverband Moosbach besichtigt Abwasseranlage in Ragenwies
Dauerbrenner Kläranlage

Im Gemeindeteil Ragenwies beträgt die Einleitungsgebühr für das Abwasser 4,46 Euro pro Kubikmeter, in der restlichen Gemeinde dagegen nur 2,06 Euro. Um diese Ungerechtigkeit ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen, besichtigten Bürgermeister Hermann Ach, Mitglieder des Gemeinderates und Mitglieder des CSU-Ortsverbandes die Abwasseranlage Ragenwies.

Hintergrund der Besichtigung war die Fertigstellung des Einbaus der Fernwirktechnik durch die Firma Car mit Kosten von 2900 Euro. Dadurch sollen die künftigen Personalkosten gesenkt werden. Nach dem Ausscheiden des Klärwärters Josef Schießlbauer im Frühjahr 2014 musste die Anlage vom Moosbacher Klärwärter Franz Sturm weiter betreut werden.

Durch die neue Fernwirktechnik werden nun alle relevanten Messdaten und Störungen zentral auf die Moosbacher Kläranlage in Burgtreswitz übertragen und können dort verarbeitet werden. Dadurch ermäßigt sich die Kontrolle der Anlage in Ragenwies auf eine wöchentliche Fahrt. Die Investition von 2900 Euro senkt somit die Betriebskosten und eine Reduzierung der Abwassergebühr von 4,46 Euro ist dadurch in Sicht. Bei der Besichtigung der Kläranlage wurde auch ein Dauerbrenner angesprochen, nämlich die im letzten Kommunalwahlkampf diskutierte Eingliederung der Abwasseranlage Ragenwies in die Abwasseranlage Moosbach. Dadurch würde sich die Einleitungsgebühr für Ragenwies mehr als halbieren, für die anderen Einleiter in Moosbach, Tröbes, Burgtreswitz aber nur geringfügig erhöhen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Thema in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen behandelt werden soll, um in Zukunft mehr Klarheit über die Gebührenbelastung der Bürger aus Ragenwies zu schaffen.
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