CSU startet zweite Stufe der Parteireform

Vier Jahre nach der Einführung der Frauenquote in der CSU-Spitze startet Vorsitzender Horst Seehofer die zweite Stufe der Parteireform. Zwei wesentliche Punkte: Einfache Parteimitglieder sollen sich besser einbringen können und die CSU will sich mehr um Zuwanderer kümmern.

Der CSU-Vorstand wird bei seiner Sitzung heute den Parteitag im Dezember vorbereiten, bei dem die Änderungen beschlossen werden sollen. "Die bewährte Dezentralität unserer Organisation wird erhalten und gestärkt", sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. 2010 hatte Seehofer bei der ersten Stufe gegen beträchtlichen internen Widerstand die Frauenquote für Spitzengremien durchgesetzt und Mitgliederbefragungen ermöglicht - ein Instrument, das allerdings seither noch nie genutzt wurde.
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