Da lässt Schwarz gern Rot den Vortritt

Reklametafeln sollen Aufmerksamkeit erregen. Bei Alois Schwanzl (CSU) hat das funktioniert. Für ihn sind die Schilder, mit der eine Pizzeria und ein Verein gegenüber des Haidweihers an der B 85 für sich werben, aber ein Blickfang im negativen Sinn - eine Sichtbehinderung für Verkehrsteilnehmer, die daran schlecht vorbeisehen könnten. Deshalb erkundigte er sich im Gemeinderat danach, ob die Tafeln so in Ordnung seien: "Das ist eine blöde Höhe." Bürgermeister Roland Strehl erläuterte, dass die Gemeinde in diesem Fall nicht zuständig sei, weil es um eine Bundesstraße gehe, für die das Staatliche Bauamt Ansprechpartner sei. Scherzhaft schlug er seinem Parteifreund aber vor: "Das ist eine Motorradgang - geh' halt einfach mal rein", dann könne er das ja direkt klären. Schwanzl spielte diesen Ball sofort zurück: "Ich gehe nur, wenn Frau Frenzel mitgeht. Die schicke ich dann voraus." Mit der SPD-Rätin hatte sich Schwanzl kurz vorher in der Debatte um einen Hallenbad-Namen verbal duelliert. (eik)
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