DAK: Krankschreibungen wegen Depression nehmen zu
Burnout-Zahlen rückläufig

Zum ersten Mal seit zehn Jahren sind nach einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit die Fehltage wegen einer Burnout-Diagnose zurückgegangen. "2013 gab es ein Drittel weniger Fehltage als im Jahr zuvor", hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Demgegenüber habe sich die Zahl der Fehltage durch Depressionen in den vergangenen 13 Jahren um 178 Prozent erhöht.

Wegen Burnouts entfielen im Jahr 2012 insgesamt 100 Fehltage auf 1000 DAK-Versicherte. 2013 sank die Zahl auf 67 Tage.

"Eine differenziertere Diagnosepraxis führt mittlerweile dazu, dass häufiger eine Depression erkannt wird, die eigentlich hinter dem Burnout steckt", sagte DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. Insgesamt seien die Ausgaben der Krankenkasse für die Behandlung psychischer Erkrankungen in den letzten fünf Jahren um 15 Prozent gestiegen, hieß es. Die DAK hat 6,2 Millionen Versicherte, davon 2,7 Millionen Erwerbstätige.
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